Uwe Tesch  

SaPere Aude**  - „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

 

 

                                                                                                                                         
 

 



Unter dem Feldzeichen des Feminismus marschiert eine Armee, die noch nie auf einen Gegner getroffen ist. Soll man es ihr wünschen?



Nicht wählen zu gehen ist angesichts dessen, was zur Wahl steht, weniger eine politische Entscheidung als ein ästhetischer Imperativ.



So gewiss der durchschnittliche Akademiker dem durchschnittlichen Nichtakademiker intellektuell überlegen ist, so sicher stammen doch die allerdämlichsten Ideen stets aus den Köpfen von Studierten.



Mit einer gewissen Vorfreude erwartet man den Tag, an welchem unsere Schwulen, Lesben und Feministinnen zum Endkampf gegen die muslimischen Machos antreten.



Ein Staat, der die Verleugung irgendeines historischen Ereignisses unter Strafe stellt, nimmt den Zweifel an diesem Ereignis offiziell in seine Gesetzgebung auf.

 

Wenn ein Linker einen Rechten öffentlich verbal angreift und der Rechte zufälligerweise einen Verteidiger findet, melden die Medien, der Linke sei attackiert worden.



Je mehr Linksparteiler in den Parlamenten sitzen, desto mehr wird der „Kampf gegen rechts“ an Dringlichkeit gewinnen.



Der Rechte mag genauso einseitig und vernagelt sein wie der Linke – da ihm das Vortragen seiner Ansichten keinerlei Sozialprestige einträgt, ist er wenigstens nicht so verlogen.



Von den meisten Leuten, die so engagiert "Gesicht zeigen gegen rechts", würde man nicht einmal die Nasenspitze sehen, wenn sie Nachteile davon hätten.



Wenn ihm öffentlich widersprochen wird, erklärt der Linke sofort, ein Rechtsruck habe stattgefunden.



Wir wollen nur mitdiskutieren, sagen die Linken, wenn sie an die Macht wollen. Mit Rechten diskutieren wir nicht, sagen sie, wenn sie an der Macht sind.



Vielen technischen Neuerungen des 20. Jahrhunderts muss man nur ihre amerikanische Larve vom Gesicht ziehen, um auf ein deutsches Patent zu stoßen.




Um den Unterschied zwischen Ethik und Moral, der heute vergessen scheint, zu verdeutlichen: Ethisch ist die Verurteilung sämtlicher Kriegsverbrechen, die Moral kennt nur jene der Besiegten.



Es gibt nur zwei Völker, denen Hitler explizit den Tod gewünscht hat: die Juden, und die Deutschen.




Je inniger deutsche Journalisten vor einer Gefahr warnen, desto sicherer darf man sein, dass ihnen dadurch keine droht. Ein Indiz dafür, dass etwa die NPD tatsächlich zu einer Bedrohung der Demokratie geworden ist, läge vor, wenn Journalisten anfingen, neutral über sie zu berichten.




Der einfachste Schritt in Richtung "Lebensqualität" ist der allmorgendliche Verzicht auf Massenmedien.




Man sollte sich langsam mal ideologiekritisch mit der Mathematik befassen. Immerhin haben die Nazis sie benutzt.



Obwohl es eigentlich objektive Eigenschaften sind, misst die hiesige öffentliche Meinung bei der Verteilung der Prädikate "mutig" und "feige" mit zweierlei Maß. Wenn Iris Berben aus dem Tagebuch der Anne Frank vorliest, darf sie als couragiert gelten, ein Neonazi, der für seine kruden Ansichten in den Knast geht, dagegen keineswegs; während eine junger Oberst, der seine Bombe unter den Kartentisch stellt und sich dann eilends hinwegbegibt, ein Held ist, nennt man muslimische Attentäter, die sich selber mit in die Luft sprengen, gemeinhin feige.



Viele "nichtemanzipierte" Frauen sind hinreichend raffiniert, ihren Mann dienend zu beherrschen, viele "emanzipierte" so plump, mit ihm zu konkurrieren.



Wenn sich ein Deutscher und ein Immigrant prügeln und der Immigrant gewinnt, handelt es sich um ein Integrationsproblem. Gewinnt der Deutsche, ist es Rechtsextremismus.



Wenn eine Frau nein sagt, meint sie in Wirklichkeit ja, versichert der Macho. Wenn eine Frau nein sagt, meint sie auch nein, erklärt die Feministin. Recht haben sie beide: Wenn eine Frau nein sagt, meint sie mal dies und mal das.



Wer Globalisierung sagt, will betrügen.



Es wird einmal der Zeitpunkt eintreten, an welchem Demokraten mehr Menschen ermordet haben werden als Diktatoren.




Gab es jemals eine Kriegs- oder Krisensituation, in welcher Frauen gefordert haben, den Männern gleichgestellt zu werden?




Glaubt jemand, daß es irgendwo in einem der Krisengebiete dieser Erde einen General gibt, der nicht heimlich von ein paar Divisionen Waffen-SS träumt?




Hierzulande ist schon subversiv, wer schreibt, was die Mehrheit auch meint.




Die journalistische Selbstzensur verkauft sich heute bevorzugt als demokratische Gesinnung.




Die ersten Massaker des Zweiten Weltkriegs wurden an deutschen Zivilisten verübt. Das dürfte auch der Grund sein, warum es keiner weiß.




Der kritisch-Aufgeklärte wird zunächst felsenfest behaupten, es gäbe keine Zensur in einer Demokratie, und wenn man ihm dann Beispiele nennt, wird er ungerührt erklären, daß es gut sei, wenn gewisse Tatsachen und Ansichten nicht veröffentlicht würden.




Es gibt Leute, die wollen "aus ihrem Kulturkreis ausbrechen", obwohl sie ihn noch gar nicht betreten haben.




Die muslimische Invasion Europas würde nicht nur Nachteile bringen; Feminismus, Gender-Studies und Regietheater würden immerhin verschwinden.



Würde man eher die Bundesrepublik oder Deutschland verteidigen?

 

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**Kants Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung

Sapere aude ist lateinisch und bedeutet (in der bekannten Übersetzung Kants): „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.

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